Einfach mein Leben #3

Auf dem Weg begegnet mir zum Glück nur Laura, die mich aber nicht sieht ( oder sie will es nicht?). Ich habe jedenfalls kein Problem damit. Ich ziehe meine Kopfhörer auf und höre Sido, natürlich wie immer mit voller Lautstärke. Das hilft mir, von meinen düsteren Gedanken weg zu kommen. Manuel sitzt grade im Flugzeug nach Ungarn, der glückliche. Ich komme an unserem kleinen Haus vorbei und stelle meine Sachen ab. Unser Hund Marti begrüßt mich freudig. Ich rufe meiner Mutter zu:,,Ich geh nochmal ne Runde mit Marti zum Hundepark". ,,Ok, sei so gegen halb neun wieder da, es gibt Spiegelei zum Abendessen". Ich verlasse das Haus, nicht ohne einen Tennisball für Marti mitzunehmen. Ich mag den Hundepark, da kann mein Hund mit den anderen spielen, ohne dass gleich eine alte Dame schimpft, ,,Nimm deinen Köter bloß zurück, oder soll ich die Polizei rufen?" Vor allem sind dort oft andere Jugendliche mit ihren Hunden. Die sind viel netter als die aus meiner Klasse. Da gibt es nur Idioten und Streber. Ich hoffe, Lena mit ihrem Hund Fido zu treffen. Lena habe ich kennengelernt, als Marti es nicht lassen konnte, Fidos Ball zu klauen, der daraufhin laut bellend Marti verfolgt hat und schließlich von Lena weg, zu mir gelaufen ist. Lena ist ihrem Hund hinterherhinkt, da sie zu diesem Zeitpunkt gerade Krücken hatte und hat mir geholfen, Marti den Ball wieder zu entwenden. Ich hatte damit gerechnet, dass sie mich anzeigen oder zu mindest anmeckern würde, da mein Hund in seinem jugendlichen Übermut Fido in sein Ohr gezwickt hatte, doch Lena hatte mich nur gefragt ob ich Lust hätte, mit zum Tierarzt zu kommen. Danach lid ich sie noch zu einem Eis ein, umd ab diesem Zeitpunkt waren wir ficke Freunde geworden.

13.9.14 14:52

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